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Malediven-Velavaru vom 9.3. - 21.3.2002
Endlich war es so weit. Ein lang geträumter Traum ging in Erfüllung - Urlaub auf den Malediven.
Nach knapp 9 Stunden Flug mit LTU tauchten unter uns die ersten Atolle und Inseln auf, die vom Flugzeug
aus wie Spiegeleier aussehen.

Auf Hulule angekommen, ging es erstmal in die klimatisierte Ankunftshalle, in der wir die Einreiseformalitäten erledigten.
Danach wurden wir sehr freundlich von einer deutschen Reiseleiterin (Orca- / Mantareisen) begrüßt, die uns gleich Post für Velavaru in die Hand drückte.
Wir gaben unsere Koffer ab, die uns von nun an immer selbstständig begleiteten. Nach ein paar angenehmen Minuten im
Schatten brachte uns ein kleiner Bus zu den Terminals der Wasserflugzeuge (TMA). Dort wurde dann unser Handgepäck
gewogen und wir mussten trotz Übergewicht nichts bezahlen. Nach ca. 15 Minuten ging es dann los. Es stand uns der letzte
Schritt zum Paradies bevor: das Wasserflugzeug.

Nach ca. 45 Minuten Einzigartigkeit, in der man die vielen Inseln bewundern
kann, und die eigentlich viel zu schnell vergehen, landeten wir auf einer Plattform in der Nähe von Velavaru.
Kaum waren wir ausgestiegen kam auch schon das Dhoni, um uns zur Insel zu bringen. Auf diesem wurden wir bereits sehr freundlich
von unserem super tollen Reiseleiter von Manta- / Orcareisen empfangen.
Auf der Insel angekommen wurden wir gleich von einem kleinen Adlerrochen begrüßt. An der Rezeption gab es zuerst
einmal schön kalte Tücher und einen Erfrischungsdrink (alkoholfrei, echt klasse).
Unser Reiseleiter nahm sich viel Zeit, und erklärte uns das wichtigste. Danach wurden wir zu unserem Bungalow
geführt. Zu bemerken ist, dass bis dorthn unsere Koffer uns reibungslos begleitet haben, ohne dass wir uns darum
kümmern mussten.
Bungalows:

Die Bungalows sind in Muschelform gebaut und sehr schön und durchdacht eingerichtet. Es ist wirklich alles
vorhanden: Stromadapter, Föhn, Deckenventilator, sehr leise fernbedienbare Klimaanlage, Minibar
(auch als Kühlschrank umfunktionierbar), Telefon mit Weckfunktion ...
Handtücher (auch Strandhandtücher) sind ausreichend vorhanden, die nach Belieben gewechselt werden.
Wir bekamen zum Empfang einen sehrschön gerichteten frischen Obstkorb. Wir wissen jedoch bis heute nicht
wofür dieser war, denn wir waren weder Honeymooners noch waren wir das zweite Mal dort. Aber gut war er.
Das Bungalow besitzt außerdem ein typisch maledivisches Bad (halboffen) und eine wunderschöne große
Holzterasse. Dazu gehören zwei Holzliegen und zwei Strandliegen, die auch einen Besuch im Wasser unbeschadet überstehen.
Die Terasse grenzt direkt an der Strand und der erste Blick von dort aus über den Indischen Ozean ist wirklich überwältigend.
Die Bettdecke wird jeden Abend zu einem anderen Muster gefaltet.
Essen:

Das Essen auf Velavaru ist aller erste Sahne! Da ist wirklich für jeden etwas dabei Es wird sowohl morgens, mittags,
als auch abends in Buffetform zubereitet und es ist von allem immer genügend vorhanden, auch wenn man einer der
letzten ist, die das Restaurant betreten.
Morgens gibt es frische Säfte, verschiedenes Obst, sehr viele verschiedene Marmeladen, Semmeln und Brötchen
in allen Variationen, Eier, Würstchen, Croissants... Es ist alles da, egal ob man nun englisch, französisch,
amerikanisch, deutsch oder sonstwie früstücken möchte.
Mittags und abends gibt es immer ein Vorspeisenbuffet (Salate, Snacks, Suppe mit Brötchen),
Hauptspeisenbuffet (Pasta, Fleisch, Fisch, Gemüse, Kartoffeln, Reis, maledivische Spezialitäten ... ,
Nachspeisenbuffet (Kuchen, Törtchen, Cremes, Früchte, Pudding...).
Die Ober sind alle sehr freundlich und aufmerksam; auch ein Tischwechsel ist problemlos möglich.
Außerdem hat jeder ein Candle-Light Dinner am Strand frei, was wirklich ganz toll ist.
Wie überall auf Velavaru hat auch das Restaurant einen schönen Sandboden. Wir haben uns immer wieder erwischt, wie
wir während dem Essen mit den Füßen im Sand spielten.

Neben diesem Restaurant gibt es noch ein Over-Water-Restaurant. Dort gibt es vor allem Fischspezialitäten wie Lobster.
Bei Vorbestellung gibt es eine Vergünstigung. Wir genossen dort bei einem Cocktail einen herrlichen Sonnenuntergang
direkt über dem Wasser.
Sehr gute Cocktails gibt es auch in der Bar, die direkt am Strand liegt. Sie hat eine schöne, große Terasse
zum Meer hin und ist gemütlich ausgestattet und es läuft im Hintergrund immer ganz leise Musik, auch maledivische.
Das Personal ist ebenfalls sehr bemüht und sehr freundlich.
Der Strand:

... einfach ein Traum; strahlend weiß, sehr fein und sehr sauber. Obwohl die Insel zu unserer Urlaubszeiit ausgebucht
war, waren wir fast alleine am Strand. Einfach himmlisch! Auf der Ostseite befinden sich Korallen im Wasser, dagegen ist
die West-/Südseite völlig frei von Korallen und einfach traumhaft zum Baden.
Schnorcheln/Tauchen:

Ein direktes Hausriff besitzt Velavaru nicht, es fährt jedoch zweimal täglich (10.30 und 15.00 Uhr) ein Dhoni
kostenlos verschiedene Schnorchelplätze an (auf Wunsch auch diesen und jenen). Wir konnten Schildkröten (daher
auch der Name 'Turtle Island'), Muränen, jede Menge verschiedene Drückerfischeund sehr viel kleine Fische beobachten.
Leider hat auch dort das Coral-bleeching sehr stark zugeschlagen.
Auf der Rückfahrt mit dem Dhoni, auf der es immer frische Kokosnussstücke gibt, hat uns sogar einmal ein riesiger
Schwarm Delphine begleitet.
Da wir nur Schnorchler und keine Taucher sind können wir nur soviel sagen, dass die Tauchschule auf uns einen sehr
kompetenten und sehr freundlichen Eindruck gemacht hat.
Ausflüge:

Dafür trägt man sich in Listen ein, die neben der Rezeption aushängen. Es wird folgendes angeboten:
| - Nachtfischen: |
Der selbst-gefangene Fisch wird in der Küche am Abend nach Wunsch zubereitet. |
| - Halbtagesausflug: |
Besuch der Einheimischen-Insel 'Medhoo' und der Touristen-Insel 'Vilureef'. |
| - Ganztagesausflug: |
Besuch der Einheimischen-Insel 'Magoodhoo', Mittagessen auf der unbewohnten Insel 'Lohi' und Besuch der Touristen-Insel 'Vilureef'. |
| - Schnorchelausflug: |
Schnorcheln an entfernteren Riffen. |
| - Robinson-Crusoe: |
Einen Tag zu zweit auf einer unbewohnten Insel. |
| - Sunset-Cruise: |
Mit dem Dhoni in den Sonnenuntergang. |
E-mails und Internet:
Es gibt einen kleinen Raum mit Internet-Zugang. Dieser war bei uns noch nicht ganz fertiggestellt. Auf Anfrage durften wir
an einem Rechner im Büro emails verschicken.
Pro email (an beliebig viele Empfänger) wird 1$ berechnet (manchmal auch nicht).
Eingehende emails werden sofort ausgedruckt und weitergegeben, egal ob man sie nun beim Essen serviert, im Bungalow unter
der Türe gurchgeschoben, oder an der Rezeption direkt überreicht bekommt.
Die Insel selber:

Velavaru ist sehr gut bewachsen und die Bungalows sind super integriert worden. Es befindet sich dort ein kleines Spa Center
und ein kleiner Fitnessraum, beides stört aber überhaupt nicht.
Es gibt keine betonierten Wege, überall ist Sand, auch im Restaurant und in der Rezeption. Man kann seine Schuhe am Anfang des Urlaubs in die Ecke stellen und
erst beim Heimflug wieder hervorholen. Die ganze Zeit barfuß - wirklich traumhaft.
Bungalownummern können wir Nr. 123-129 (Westseite) und Nr.130-150 (Ost-/Südseite) empfehlen.
Wir hatten Nr. 125 und waren sehr zufrieden damit. Dort haben wir am letzten Tag vor der Terasse noch eine kleine
Palme gepflanzt.
Der Rückflug nach einem solchen Traumurlaub viel uns sehr schwer (vor allem bei 1° C und Schneegestöber
am Flughafen in München), doch es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, denn auch auf uns ist der Maledivenvirus
übergesprungen.
Zum Schluss möchten wir noch ein Kompliment an unsere super Reiseleitung aussprechen, die uns nicht nur auf dem
Ganztagesausflug das typisch Maledivische etwas näherbrachte.
Falls du demnächst Urlaub auf Velavaru machst, würden wir uns sehr freuen, wenn du uns ein Foto unserer kleinen
Palme (zwischen der Terasse von Bungalow 125 und dem Strand) schicken könntest (email).
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